Eigene Projekte

Schotterlust statt Schotterfrust

Aus einem traurigen und toten Schotterstreifen wird mit wenig Aufwand...

...ein artenreicher Magerstandort. Totholz und Steine bieten Unterschlupf für verschiedenste Insekten - und das auf kleinstem Raum.

So üppig kann es mit nur wenig Aufwand in einer ehemaligen Schotterschüttung blühen.

Natur-Terrassen-Paradies

Ein abschüssiges Wiesenstück mit konkurrenzstarken Gräsern. Mittendrin steht die Kirsche die als Hausbaum und wertvoller Schattenspender dient. Gewünscht ist ein befestigter Sitzplatz, ein Zugang zum Garten und eine heimische, artenreiche Bepflanzung. 

 Nach der Umgestaltung führt ein flacher Weg barrierefrei von der Staße zur Terrasse hin. Die Terrasse, aus Second-Hand Sandsteinplatten, wird über eine großzügige Treppe erreicht deren Podest-Stufen aus einer Wassergebundenen-Wegedecke bestehen, die nach und nach begrünen. Die Trockenmauer, in der sich viele Insekten und Reptilien Schutz suchen werden, besteht ebenfalls aus recyceltem Sandstein und Granit, welches vorherrschende Gesteine der Umgebung sind. Die mageren Schotterbeete wurden mit einer differenzierten Pflanzplanung durch heimische Pflanzen bedacht. 

Frühsommeraspekt im 1. Standjahr. Die Pflanzen haben es schwer sich auf dem mageren Substrat zu etablieren. Ebenso die "Beikräuter".

Spätsommeraspekt im 1. Standjahr. Viele heimische Pflanzen haben den heißen und trockenen Sommer überlebt und blühen noch. Diese bieten den Insekten die letzte Nahrungsquelle im Jahr. Vertrocknete Pflanzenstengel bieten interessante Strukturen und werden idealerweise bis zum Frühjahr stehengelassen, damit in den Stängeln Insekten überwintern können. 

Hang der was kann!

Am Anfang steht ein schwieriges Hanggrundstück das langsam abrutscht. Die Idee: Terrassen stützen den Hang und erschaffen zu begrünende Flächen.

Die mühselige Handarbeit aufgrund schlechter Zugänglichkeit zahlt sich aus. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Noch fehlen die Pflanzen.

Aufgrund des Kostenfaktors wird hauptsächlich über Ansaat begrünt. Das Jahr ist sehr trocken und heiß, weshalb sich erst am Ende der ersten Vegetationsperiode etwas tut. Was sich im zweiten Standjahr zeigt, hätte niemand für möglich gehalten. Heimische Pflanzen können das!

Sommeraspekt. Die unschönen Betonstehlen verschwinden fast vollständig hinterm Grün.

Kleiner Platz im Grünen

Kleiner Vorgarten mit wenig Platz und fehlenden Strukturen. Über die Jahre wurde aus vielen Einzelbaustellen ein wirres Sammelsurium aus vielen unterschiedlichen Elementen die nicht so recht zusammen passen mögen.

Über die Planung und nach der Umgestaltung sind klare Linien vorgegeben, Flächen wurden nutzbar gemacht und eine heimische Flora in den Beeten verwendet. Nicht immer muss der gesamte Altbestand weichen. So blieb uns der Edelflieder (Syringa) erhalten.

Enger Vorgarten mit einem Sitzplatz der zwar gerne genutzt wird, jedoch neben den Müllboxen wenig einladen anmutet. Die Große Thuja rechts nimmt viel an Platz und wirkt etwas drückend auf die Szenerie. Einzelne Küchenkräuter drängen sich in den Töpfen damit sie nicht vom Unkraut übermannt werden.

Nach der Umgestaltung sind die Müllboxen hinters Haus verlagert, die Thuja hat einer Hibiskus-Hecke Platz gemacht. Eine Pergola die durch die alte Kletterrose berankt wird birgt einen gemütlichen Sitzplatz. Links im Beet sind die Küchenkräuter nah am Hauseingang untergekommen.

Ein gemütlicher Sitzplatz im Grünen ist entstanden. In den Beeten wirkt das Gras aus der Magerrasen-Einsaat sehr filigran. Viele bunte Farbtupfer von Initialstauden setzen Akzente.

Flaches Dach mit Struktur

Wenn Flachdächer begrünt werden, wird zumeist eine Substratschicht aufgetragen die sehr eben ist. Zudem ist diese Schicht oft nicht ausreichend um höhere Pflanzen zu Versorgen.
Totholz, Steinhaufen, Sandhaufen oder Wasserflächen fehlen komplett.

Über Modellierung wird es sogar Kleingehölzen möglich Fuß zu fassen und erweitert das Artenspektrum und den Strukturreichtum.

Nach einem regenreichen Jahr wird sogar der Sandhaufen bewachsen. Heimische Pflanzen können was!